IPtanz

Seit 2000 entstehen mit der interdisziplinären Künstlergruppe um Ilona Pászthy Produktionen, die spartenübergreifend sozialkritisch den Zeitgeist und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Strukturen zum Thema haben. In den künstlerischen Konzepten beschäftigt sie sich mit der Veränderung sinnlicher Wahrnehmungsprozesse in einer zunehmend medialisierten Welt zwischen Sinnesverlust und dessen Kompensation in einer Gesellschaft, die zunehmend geprägt ist von virtuellen Welten. Die Produktionen sind national und international zu sehen, u.a. zuletzt in Korea, Afrika und Ungarn.
Die Einbeziehung des öffentlichen Raumes bzw. die Auflösung des konventionellen Theaterraumes sind wesentliche Bestandteile der Inszenierung, um neues Publikum zu erreichen.
In diesem Kontext entstehen seit 2012 auch Projekte mit Jugendlichen und für jugendliches Publikum. Surfaces (2012) befasst sich mit medialisierten Kommunikationsformen. 2016 arbietet IPtanz im Rahmen von Chance Tanz an einem Projekt mit Jugendlichen Flüchtlingen. Als Produktion für Jugendliche entsteht im selben Jahr „Ausschwärmen“, ein interaktives professionellesTanztheater für Jugendliche zum Thema „Schwarmverhalten“
Offene Proben, die dem Publikum und auch ganzen Schulklassen im Rahmen von Schulprojekten Einblick in den Entstehungsprozess der Produktion geben, den Dialog anregen, sind wichtige Aspekte der Arbeit.